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Geschichte der FFW Langenbach - Teil 1
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langenbach fand am 13. Februar 1934, abends 20.00 Uhr statt.
Im Protokollbuch steht verzeichnet:
“Die Versammlung war zahlreich besucht und wurde von Bürgermeister Müller eröffnet. Nach kurzen Worten der Begrüßung dankte Herr Müller den Erschienenen und vor allen Dingen dem Kreisbrandmeister, Herrn Moser, Weilburg. Er übergab Herrn Moser das Wort- Herr Moser führte eingangs den Wert der Freiwilligen Feuerwehr in sehr anschaulicher Weise vor und überzeugte uns von dem Nutzen dieser Einrichtung. In seinen weiteren Ausführungen betonte Herr Moser vor allen Dingen die Ausrüstung und sorgfältige Ausbildung der Wehr, dass diese für alle Fälle gut geschult sein müsse, um jeden eintretenden Ereignis tatkräftig, sicher und gefasst entgegen zu treten. Neben den allgemeinen Brandschäden unterstrich er besonders die Luftschutzausbildung und besprach und erörterte die Gefahr und die Möglichkeit zur Bekämpfung von Bränden, hervorgerufen durch Brandbomben. Am Schlusse seiner Ausführungen appellierte Herr Moser an die Bereitschaft und so wurde nach Umreichen einer Liste die Freiwillige Feuerwehr Langenbach ins Leben gerufen. 29 Mitglieder umfasste die Wehr am Gründungstag“.
In der Generalversammlung vom 02.04.1935 wird die amtsgerichtliche Eintragung in das Vereinsregister verlesen. Damit waren die Gründungsformalitäten abgeschlossen.
Im Tätigkeitsbericht des Protokollbuches über das Geschäftsjahr 1937/38 wird unter Punkt 4 am 31.3.1938 folgendes vermerkt:
„ 4. Zur Unterbringung der Motorspritze wurde von der Gemeinde der Nebenraum des Backhauses zur Verfügung gestellt. Der betreffende Raum wurde in Gemeinschaftsarbeit von der Wehr gereinigt und verputzt und soll bis zur Lieferung der Motorspritze fertig gestellt werden“.
Von der Benutzung der Motorspritze bedient man sich einer Handdruckspritze. Die erste Motorspritze wurde 1938 angeschafft. Die Gerätschaften der Feuerwehr und die Handdruckspritze waren bislang im Feuerwehrgerätehaus, heute im Besitz der Familie Rudi Bettner untergebracht.
 Die Gründer: Otto Stroh, Erwin Bremser, Rudolf Bettner, Adam Klein, Alfred Jahn (v.l.n.r.)
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